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Dogs with Jobs
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Jahrelanges Training und ständige Übungen erhalten die Leistungsfähigkeit der Rettungshunde. Rettungshundestaffeln gehören im Ernstfall zu den wichtigsten Einheiten des Roten Kreuzes. Besonders wichtig für die Hunde ist neben dem ständigen Training die Beziehung zu ihrem Führer. |
Hunde erfüllen zahlreiche Aufgaben in unserer Gesellschaft, sie helfen dem Menschen in vielen Belangen und haben als domestizierte Haustiere die längste Geschichte an seiner Seite. Bisher gingen Forscher von einer Domestikation vor 14.000 – 18.000 Jahren aus, möglicherweise ist diese Geschichte aber bereits fast zehnmal so lang.
Die Liste der Arbeiten, die Hunde für den Menschen übernehmen, ist lang. Hunde kommen überall dort zum Einsatz, wo die menschlichen Fähigkeiten nicht ausreichend sind oder der Einsatz für Menschen zu gefährlich ist. Mit ihrem überlegenen Geruchssinn spüren Hunde Fährten und damit vermisste Personen auf, sie finden Sprengstoff, Schmuggelware, Geld und Drogen ebenso wie Leichen und vermisste oder verschüttete Personen. Sie bewachen Hab und Gut, Haus und Hof und als Hütehunde Schafe und andere Tiere. Auch als persönliche Helfer kommen sie zum Einsatz, als Blindenhund und therapeutische Begleiter in Psychiatrie, Gefängnissen, Schulen und Kindergärten sowie Pflegeeinrichtungen.
So gibt es in Deutschland geschätzt ca. 2000 – 3000 Blindenhunde – weit weniger, als zu erwarten wäre; nur 2 % der Blinden werden von einem „Blindenführhund“ begleitet. In dieser Funktion übernehmen die Hunde eine wichtige Aufgabe für „ihre“ Menschen – wie ein Navigationssystem leiten sie sie durch den Alltag, dabei beherrschen sie bis zu 400 Kommandos. Erst nach einer sehr aufwändigen Ausbildung können die Tiere so eingesetzt werden, ein ausgebildeter Blindenhund kann daher leicht mehrere zehntausend Euro wert sein.
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Im Laufe dieser Zeit hat sich ein wichtiger Wandel in der Ausbildung der Tiere vollzogen: Stand einst noch die Anwendung von Zwängen und das Abrichten mittels Gewalt zur Erzeugung von Angst und Aggressionen im Vordergrund, setzen Ausbilder heute besonders auf die Verstärkung natürlicher Instinkte wie etwa des Spiel- und Jagdtriebes. Mittels nach Geld, Sprengstoff oder Drogen duftenden Spielzeugen lernen die Hunde, ihrer Aufgabe gerecht zu werden; so suchen sie auch im Einsatz noch nach ihrem „Spielzeug“, welches sie von ihrem Führer nach getaner Arbeit zur Belohnung auch erhalten. Polizei- und andere Diensthunde gehören zur Familie ihres Führers, in der sie ihre gesamte Dienstzeit und auch ihren Lebensabend verbringen. Doch nicht alle Hunde, derer Dienste der Mensch sich bedient, haben solches Glück – immer wieder werden Hunde auch missbraucht. Bekanntestes Beispiel ist der Einsatz in Hundekämpfen; aus Krisengebieten zurückkehrende Soldaten berichten von Hunden, die mit Sprengstoff bepackt als lebendige Bomben auf sie gehetzt wurden – eine für unseren Kulturkreis unbegreifliche Grausamkeit.
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Das Bild links wurde am 4. Februar 2009 in Schildow aufgenommen und zeigt: Der Spürhund Tobi (6 Jahre) wird bei der Suche nach einer Leiche in der Bahnstraße in Schildow eingesetzt. Da das Mordopfer vergraben wurde, hat die Polizei eine tiefe Grube ausgehoben. Um den Hund in die Grube zu bringen, wird ihm ein Tragegeschirr angelegt. Das Geschirr ist speziell für das SEK entwickelt, um Hunde an Orte zu bringen, die sonst für die Tiere nicht erreichbar sind. Mit diesem Geschirr wird der Spürhund auf den Rücken des Polizisten geschnallt.
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Auch zur Suche von Leichen oder Verschütteten werden tierische Spezialisten eingesetzt. So z.B. der sechsjährige Spürhund Tobi (siehe Fotostrecke). Er wird in einem eigens für diesen Zweck angefertigten Tragegeschirr auf dem Rücken seines Führers in die fünf Meter tiefe Grube gebracht, die Suche blieb trotz seiner außergewöhnlichen Fähigkeiten ohne Erfolg. Die Suche nach einer Leiche, die vor über 12 Jahren im brandenburgischen Schildow vergraben worden sein soll, wurde daraufhin nach mehrwöchigen Grabungen eingestellt. Suchhunde verfügen über eine exzellente Spürnase: Um bis zu eine Million Mal übersteigt der Riechsinn der Spürhunde den des Menschen.










