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Gegen Tierversuche

Der deutsche Tierhilfe Verband e.V. ist gegen Tierversuche!!!

Noch immer werden für die Kosmetik Industrie tausende Tierversuche durchgeführt obwohl es alternative und anerkannte Methoden gibt.

Über 2 Millionen Tiere in der BRD und 300 Millionen Tiere weltweit, darunter Nager, Hunde, Katzen, Affen, Rinder usw. leiden und sterben jährlich in Tierversuchsanstalten.In der Kosmetikbranche betrifft es "nur" noch 38000 Tiere pro Jahr. Also monatlich 3166 Tiere.

Die meisten Tierversuche sind nicht notwendig weil es Alternative Testmöglichkeiten gibt. Beispielsweise "The Body Shop" ist ein Kosmetikhersteller, der ganz auf Tierversuche verzichtet, eine Liste anderer Hersteller veröfentlichen wir auf unserer Webseite.

"Reagenzglastests" führen nachweislich zu den gleichen Ergebnissen.

Beispiel :

Bestimmung der Giftigkeit bei kurzzeitiger Anwendung (akute Toxizität)
Tierversuch:
30 Ratten erhalten die Substanz per Magensonde eingegeben. Je nach Art und Menge des verabreichten Stoffes winden sich die Tiere stundenlang in Krämpfen, sie leiden an Durchfall, Fieber, Schüttelfrost oder Lähmungen.

Tierversuchsfreie Testmethoden:
Mit Hilfe von menschlichen oder anderen Säuger-Zellkulturen lässt sich die Giftigkeit von kosmetischen und anderen chemischen Produkten untersuchen. Die Zellen reagieren sehr empfindlich und sterben bei Zugabe von giftigen Stoffen ab.

 

Hautreizung (Hautirritationstest)
Tierversuch:
Die Prüfsubstanz wird mindestens drei Kaninchen auf die geschorene Haut aufgetragen. Wirkt die Substanz hautreizend, entstehen schmerzhafte Entzündungen.

Tierversuchsfreie Testmethoden:
Die Substanz wird an isolierter menschlicher Haut oder Zellkulturen menschlicher Hautzellen überprüft. Verschiedene Testsysteme sind im Handel erhältlich, darunter der Episkin ® -Test, der von den EU-Behörden anerkannt wird. Ebenso anerkannt ist TER, ein Test mit Rattenhaut.

 


Augen-/Schleimhautreizung (Draize-Test)
Tierversuche:
Die Testsubstanz wird mindestens drei Kaninchen in die Augen geträufelt. Anschließend werden die Schäden beobachtet: je nach Art und Dosierung des Stoffes kann es zu schmerzhaften Entzündungen und schweren Verätzungen des Auges kommen.

Tierversuchsfreie Testmethoden:
Beim HET-CAM-Test wird die direkt unter der Schale eines bebrüteten Hühnereis liegende Haut, die Venen und Arterien, aber keine Nerven enthält, verwendet. Die zu testende Substanz wird auf die Haut geträufelt und die Reaktion beobachtet. Der HET-CAM-Test wurde validiert und zusammen mit dem 3T3-Neutralrot-Test von der EU als Vorstufe für den Draize-Test anerkannt, um besonders stark reizende Stoffe auszusortieren. Alle Stoffe, die im HET-CAM-/Neutralrot-Test keine oder nur schwache Reaktion zeigen, werden anschließend am Kaninchenauge geprüft.

Schädigende Wirkung durch Sonnenlicht (Phototoxizität)
Tierversuch:
Die Prüfung wird an Ratten oder Meerschweinchen durchgeführt und ähnelt sehr dem Hautallergietest. Der Stoff wird in die Haut gespritzt. Bei der anschließenden Bestrahlung mit UV A-Licht werden die Tiere stundenlang in enge Plastikröhren gesteckt, in denen sie sich nicht bewegen können.

Tierversuchsfreie Testmethoden:
Der 3T3-Neutralrot-Test beruht auf dem Prinzip, dass Zellen einer bestimmten permanenten Mäusezelllinie, nach Zugabe einer schädigenden Substanz und UV-Licht Bestrahlung, nicht mehr in der Lage sind, einen roten Farbstoff aufzunehmen. Der Test wird von der EU-Kommission anerkannt.

 

 

Krebsauslösende Eigenschaften (Kanzerogenität)
Tierversuch:
Die Prüfsubstanz wird 400 Ratten oder Mäusen verabreicht. Es wird untersucht, ob die Tiere Tumore entwickeln.

Tierversuchsfreie Testmethoden:
Für den so genannten Transformationstest werden Zellkulturen aus Hamsterembryonen oder Mäusezelllinien verwendet. Auch menschliche Leber- und Hautzellen eigenen sich.